Zum 40-jährigen Jubiläum hat das Schweizer Beratungsunternehmen Wüest Partner eine spannende Frage untersucht: Was wäre geschehen, wenn man 1985 in 14 Ländern je 100’000 Einheiten der jeweiligen Landeswährung in börsennotierte Immobilienunternehmen investiert und diese Positionen bis Ende 2024 gehalten hätte?
Die Ergebnisse zeigen grosse Unterschiede: In Hongkong hätte sich das Investment auf über 6,6 Millionen HKD vervielfacht. Inflationsbereinigt liegt Norwegen mit dem 18-Fachen an der Spitze. Die Schweiz überzeugt mit stabilen Renditen, moderaten Schwankungen und dem besten Risiko-Rendite-Verhältnis unter allen Ländern.
Analysiert wurden entwickelte Immobilienmärkte wie Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Italien, Japan, die Niederlande, Norwegen, Singapur, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die USA. Im Fokus standen börsengehandelte Immobiliengesellschaften – Unternehmen, die Wohn-, Büro- oder Gewerbeimmobilien besitzen, verwalten und deren Aktien an der Börse gehandelt werden.
Überraschend schwach schnitt Kanada ab: Trotz hoher Lebensqualität erzielte der Markt inflationsbereinigt eine negative Rendite – vor allem aufgrund der langjährigen Abwertung des kanadischen Dollars.
Immobilieninvestitionen lohnen sich also langfristig – vor allem in Märkten mit wirtschaftlicher Stabilität, verlässlicher Politik und nachhaltiger Marktstruktur.
